The Magnificent Seven – Die Glorreichen Sieben 2.0

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Der Sommer der Remakes schlägt wieder zu und nach Ghostbusters, Turtles (ok, schon der 2. Teil) und Ben Hur kommt in ein paar Wochen das Remake des Westernabenteuers The Magnificent Seven (Die Glorreichen Sieben) aus dem Jahr 1960. Dieser Film basiert in Wirklichkeit auf dem Film Seven Samurai von 1954. Irgendwie verwirrend!?!

Aber gut, ich muss zugeben, dass ich den alten Film nie gesehen habe und ich auch nicht versuchen möchte, oder würde zu vergleichen. Auch wenn es viele behaupten, aber früher war nicht alles besser in der Filmwelt. Reden wir über Die Glorreichen Sieben aus dem Jahr 2016 und wie immer bei meinen seltenen Reviews beginne ich mit den guten Sachen:

Der Cast als Gesamtes, allen voran Denzel Washinton ist gut. Vincent D’Onofrio und Chris Pratt sind besser als gut. Ich bin immer wieder überrrascht, wie wandlungsfähig Vincent D’Onofrio ist. Von seiner Rolle in Full Metal Jacket über seine Darstellung des Psychopaten/Monsters in The Cell von Tarsem Singh (Das Beste an dem Film) zu seinen Rollen in bekannten TV Serien und ich rede hier jetzt von Daredevil, bis hin zu Rollen wie dieser hier – D’Onofrio kann alles und ich persönlich glaube ihm auch jeden dieser Charaktere.

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Reden wir kurz über die technischen Seiten des Films, obwohl ein Film für mich nie schlecht sein kann, weil er technisch „schlecht“ gemacht ist. Ich bin ein Fan der Story. Wenn ein Film es schafft, mich zu unterhalten bis zum Schluss, dann können gerne nebenbei 1000 CGI Autos und Häuser in die Luft gehen. Die Glorreichen Sieben kommen mit relativ wenig CGI aus und das ist gut, die Kamera ist schön und dynamisch, was auch wichtig ist, weil wir jetzt zur Story kommen, die leider nicht nur vorhersehbar und ohne Überraschungen ist, sondern an sich einfach langweilig ist.

Ein böser Mann mit Armee (100 Cowboys und eine Gatling Gun) gegen sieben, laut Filmtitel Glorreiche, 30-40 Bauern und eine Frau. Das Ende braucht man glaube ich nicht verraten. Warum die Charaktere jetzt so glorreich sind, ist mir auch nicht wirklich klar. Weil sie das Dorf „retten“, zusammen mit den Bewohnern, die demnach genau so glorreich sein müssten? Weil sie in ihrem bisherigen Leben Glorreiches vollbracht haben? – Kann auch fast nicht sein. Im Grunde behandelt der Film einen klassischen Ein-Mann-Rachefeldzug gegen einen anderen bösen Mann und das Ganze wird verpackt in eine, und ich muss mich wiederholen, langatmige Story über die Rettung eines kleinen Dorfes.

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Alles in Allem ist der Film ansehbar, obwohl ich es eher Leuten empfehlen würde, die auf das Westernthema an sich stehen, um vielleicht vorzeitige Müdigkeit zu vermeiden.

 

Trailer:

The Magnificent Seven

USA 2016
R.: Antoine Fuqua
B.: Nic Pizzolatto, Richard Wenk
C.: Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke, Vincent D’Onofrio, Haley Bennett;
Verleih: Sony Pictures Filmverleih GmbH
Filmstart: 23.09.2016
FSK: 16

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